Perfusionskultursysteme

Auf Monolayerstrukturen basierende Zellkulturen reduzieren die Komplexität eines Gewebes auf ein Minimum. Andererseits führt der Verlust der Zell-Matrix-Interaktionen zu einem dedifferenzierten Status des Zellmetabolismus bzw. der Genexpression. Im Vergleich zu einem Zellmonolayer verfügen dreidimensionale Gewebekulturen über eine höhere Zelldichte, wobei deren Nährstoffversorgung von der Diffusion durch die extrazelluläre Matrix abhängt. Dieser Umstand erfordert stärker definierte Kulturbedingungen, die z.B. durch einen automatisierten Medienaustausch im Perfusionskultursystem realisiert werden können. Ein derartiges Perfusionskultursystem gewährleistet  eine stabile Nährstoffkonzentration, einen stabilen pH-Wert und reduziert das Kontaminationsrisiko deutlich.

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